referenzen bildungsraum

Schulbauberatung Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer Hamburg

Strategische Raumplanung (geplante Sanierung)

Schulbau Hamburg (SBH)

 

Bei diesem Projekt werden im Rahmen einer strategischen Raumplanung die Ideen der Schule zur Nutzung des Gebäudes kurz vor der Sanierung konkretisiert und als verbindliche Ausgangslage für die Sanierung aufbereitet. Auf Grundlage des „Auslotens“ der Rahmenbedingungen (Denkmalschutz, Brandschutz, Flächenvorgaben, budget) entstehen durch das frühe „Verweben“ von pädagogischen Ideen und baulichen Möglichkeiten innerhalb einer Lenkungsgruppe maßgebliche Hinweise für die Sanierungsplanung. Zwei darauf aufbauende Workshops in erweiterten Teilnehmerkreisen bieten Raum zur Bearbeitung von spezifischen Fragestellungen zu den Themen „Lernumgebungen“ und Ganztagsbereiche bzw. Rückzugsorte für Schülerinnen und Schüler. Das Gesamtergebnis liefert im Frühjahr 2019 die wesentlichen Grundlagen für die passgenaue Sanierung des Gymnasiums.

 

link:  www.kaifu-gymnasium.de: Vorstellung des Projektes durch den Schulsprecher beim Schülerrat

Schulbauberatung Ratsgymnasium Rotenburg

Strategische Raumplanung (geplante Teilsanierung und Rückkehr G9)

Landkreis Rotenburg (Wümme)

 

Die geplante Sanierung von Teilbereichen der Schule und die bevorstehende Rückkehr des Gymnasiums zu G9 im Jahr 2020 waren bei diesem Projekt Anlass für eine strategische Raumplanung. Dabei erfolgte die Untersuchung sämtlicher Raum- und Flächenpotentiale in Hinblick auf zeitgemäße Lernsettings gemeinsam mit den Mitgliedern einer Lenkungsgruppe. Vertiefend sind in zwei Workshops in erweiterten Teilnehmerkreisen spezifische Fragestellungen bearbeitet worden. Das Gesamtergebnis des sechsmonatigen Beratungsprozesses liefert entsprechend einer „Phase Null“ die wesentlichen Grundlagen für die weiteren Planungsentscheidungen.

 

Schulbauberatung Gesamtschule Rosenhöhe Bielefeld

Phase Null im Rahmen der Pilotprojekte Inklusive Schulen Planen und Bauen

Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Bonn

 

Die Gesamtschule Rosenhöhe in Bielefeld hat sich bereits auf den Weg gemacht, damit inklusive Pädagogik durch veränderte Räume sinnvoll unterstützt wird. Nun ist es soweit, dass auch die derzeit ausgelagerte Oberstufe auf dem Schulgelände in einem neuen Baukörper ihren Ort bekommen soll. Das Raumprogramm einer bestehenden Sporthalle am Standort ist dabei in die Planung einzubeziehen.

Die Begleitung der "Phase Null" erfolgt im Schulbauberater-Tandem (Architektin – Pädagoge) gemeinsam mit Thomas Wetzel, Lüneburg. Wir freuen uns über die Chance gemeinsam mit den Nutzern vor Ort die Grundlagen für ein zukunftsfähiges Schulgebäude in Bielefeld entwickeln zu können.

 

Link: Schulen planen und bauen: Auftaktveranstaltungen Gesamtschule Rosenhöhe Bielefeld

Link: Schulen planen und bauen: Lernreise Niederlande

 

Workshop-Reihe „Lernräume“

Serviceagentur "Ganztägig Lernen" Sachsen-Anhalt

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Programm: Ganztägig Lernen

 

Lernräume spielen als "dritter Pädagoge" eine zentrale Rolle für Ganztagsschulen. Lernwerkstätten, Lernräume, Lerninseln für selbstorganisiertes Lernen, mobile Lösungen zur flexiblen Umgestaltung schaffen Lernumgebungen, die den Herausforderungen einer Ganztagschule und ihrer Kooperationspartner entsprechen können. Aufbauend auf einen Impulsvortrag im Rahmen eines Fachnachmittages an der Schulpreisträgerschule Johannes Gutenberg in Wolmirstedt bei Magedeburg können Schulen ein individuell zugeschnittenes Beratungsangebot im Workshopformat an ihrer Schule wahrnehmen. Grundlegendes Ziel der Workshop-Reihe ist die Vermittlung von einfachen Lösungen zur (Um-)Gestaltung von Lernräumen im Ganztag.

Die Beratung erfolgt im Schulbauberater-Tandem (Architektin – Pädagogin) gemeinsam mit Maike Reese, Berlin.

 

Link: http://www.sachsen-anhalt.ganztaegig-lernen.de/veranstaltungen/fachnachmittag-lernraeume

Fachexkursionen zu Bildungsbauten Niederlande / Südtirol

Fortbildungsreihe Schulbauberatung

Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Bonn

 

Im Rahmen der Fortbildungsreihe zur Schulbauberatung, an der Vertreter aus Pädagogik und Architektur teilnahmen, konnte durch Besichtigung verschiedenster Schulprojekte im Ausland grundsätzlich der gemeinsame Bilderschatz enorm erweitert werden. Die Besonderheit der Exkursionen lag aber sicherlich in der interdisziplinären Reflektion der besichtigten Projekte.

Unter anderem beschäftigte uns bei der Exkursion in die Niederlande die Frage der Transparenz zwischen den Klassenräumen und den Erschließungsbereichen. Aus Sicht beider Fachdisziplinen wurde dies als zukunftsweisend für die Einbindung der Schüler in die Schulgemeinschaft eingeschätzt. Die Aussage der begeisterten Nutzer dazu macht nach wie vor nachdenklich, die Schüler verwendeten spontan den Begriff „Freiheit“.

 

Link: schulen-planen-und-bauen: Schulbauberater/innen unterwegs

 

 

 

Konzeptstudie zu Aufwertungsmaßnahmen von Pausenhalle und Cafeteria

Stadtteilschule Poppenbüttel, Hamburg

Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburg

 

An der Stadtteilschule Poppenbüttel wird bereits seit längerem die Umgestaltung der räumlich interessanten aber eingeschränkt nutzbaren Pausenhalle diskutiert. Die Auseinandersetzung mit dem Thema hatte bisher sowohl im Rahmen einer schulinternen Planungsgruppe als auch durch Beteiligung der Schüler stattgefunden. Innerhalb der Konzeptstudie ist darüberhinaus ausgelotet worden welche Aktivitäten in Zukunft in diesen übergeordneten Räumlichkeiten stattfinden können – auch vor dem Hintergrund der Ganztagsnutzung. Auf dieser Basis und anhand verschiedener Entwurfsideen ist gemeinsam mit Schulleitung und Ganztagskoordination ein grundsätzliches Planungskonzept für die Pausenhalle und ein konkreteres Ausstattungskonzept für die angrenzende Cafeteria erarbeitet worden. Besonders wertvoll war im Verlauf des gemeinsamen Planungsprozesses zu entdecken, dass das größte Potential für die zukünftige Nutzung eventuell in der Einbeziehung von bisher kaum genutzten innenliegenden Räumen liegt. Die Prüfung inwiefern diese Räume im Zusammenhang mit der Pausenhalle und der Cafeteria im Sinne der Schulentwicklung auch Bestandteil eines Selbstlernzentrums sein können - läuft !

 

Umgestaltung Cafeteria

Max-Brauer-Allee, Hamburg-Altona

Gymnasium Allee

 

Die Cafeteria der Schule wird grundrissbedingt nicht nur als Essensbereich und Pausenhalle genutzt, sondern sie wird zusätzlich regelmäßig gequert durch Schüler, die Klassen- und Fachräume der Obergeschosse aufsuchen. Die Überschneidung all dieser Funktionen erweist sich im Schulalltag als problematisch.

Um die Situation zu verbessern, ist ein Konzept entwickelt worden, das grundsätzlich auf einer veränderten Zonierung von Bereichen beruht. Zusätzlich werden durch einige neue Möblierungselemente sowie Beleuchtungskörper neue Impulse gesetzt, die den verschiedenen Bedürfnissen nach Aufenthalt Rechnung tragen. Innerhalb einer schulinternen Planungsgruppe wurde dabei das Konzept sukzessive konkretisiert indem gemeinsam Möbel, Farben und Beleuchtungsobjekte ausgewählt wuden.

Machbarkeitsstudie Erweiterungsbau Gymnasium Allee

Altona, Hamburg

steg hamburg mbH

 

Die Aufgabe bestand zunächst aus einer konzeptionellen Fragestellung, für die es einer städtebaulichen Planungsgrundlage bedurfte. Aufgrund stetig steigender Anmeldezahlen stellte sich die Frage inwiefern die Möglichkeit einer baulichen Erweiterung auf dem Schulgrundstück besteht und ob dabei auch ein von der Schule genutzter öffentlicher Bolzplatz, der sich jedoch nur zum Teil im Eigentum der Schulbehörde befindet, in diese Planung einbezogen werden kann.

Als Grundlage der städtebaulichen Untersuchungen wurden zunächst schematische Raumkonzepte und Baukörper entwickelt.

Durch die in der Machbarkeitsstudie zusammengetragenen Daten sowie Vergleichsmöglichkeiten anhand von mehreren Varianten gelang es das Bauvorhaben innerhalb der Verwaltungsstrukturen sowie der lokalen Bezirksspolitik maßgeblich voranzubringen. Letztlich bildete die Machbarkeitsstudie die Grundlage für einen Erweiterungsbau mit Sporthalle, der sich derzeit in der Planung befindet.

 

 

Überarbeitung Entwurfsplanung Grundschule Furtweg

Furtweg, Hamburg-Eidelstedt

steg hamburg mbH

 

Für die Schule lag bereits der Entwurf für den Erweiterungsbau mit Kantine und zusätzlichen Klassenräumen vor. Die Schulleitung war allerdings höchst unzufrieden mit den geplanten Klassenräumen und fühlte sich im Entwurfsprozess zu wenig gehört. Auf Grundlage des couragierten pädagogischen Konzeptes der Schulleitung ist daraufhin die Raumkonzeption überarbeitet worden – die Beratung war die Übersetzungsleistung der vorhandenen Ideen in die räumlichen Möglichkeiten. Die Beratung erfolgte zum entscheidenden Moment innerhalb der Planungsphase, so daß trotz begrenztem zeitlichen Aufwand doch die wesentlichen pädagogischen Ziele erreicht werden konnten.

 

 

Konkretisierung Raumprogramm und Überarbeitung Entwurf

Heinrichstraße, Hamburg-Eimsbüttel

Christian Morgenstern Schule und Kita

 

Die Schule hatte Beratungsbedarf, da sie sich noch im Aufbau befindet und neben dem Raumprogramm für die langfristige Perspektive auch Aussagen zum schrittweisen Wachstum benötigte. Nach Abstimmungsgesprächen mit dem Eigentümer des Objektes, das in der Startphase genutzt wurde, konnte eine Umnutzungs-Konzeption für das gesamte bis dahin gewerblich genutzte Objekt konkretisiert werden. Die Einbeziehung der Raumwünsche der integrierten Kita hat die Erarbeitung des "Puzzles" noch lebendiger gemacht.

 

 

Begleitung Partizipationsverfahren Umgestaltung Garten

Max-Brauer Allee, Hamburg-Altona

Kita Krokophantsie

 

»JE JÜNGER DIE KINDER SIND, DESTO GRÖSSER IST DIE PÄDAGOGISCHE HERAUSFORDERUNG AN PARTIZIPATION.« aus: Qualitätsstandards für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2012

 

Ausgehend von der Umgestaltungsabsicht für das Außengelände der Kita wurde gemeinsam mit der Kita-Leitung und ausgewählten Erziehern in der „Garten-AG“ ein Beteiligungsprozess entwickelt, durch den sowohl die Ansichten und Ideen der Kinder als auch der Erzieher und Eltern eingefangen werden konnte.

Innerhalb des Projektes wurde in aufeinander aufbauenden Phasen (Inspirationsphase, Ideenphase, Entscheidungsphase … ) die Umgestaltung des Gartens thematisiert und zielgruppenspezifisch entsprechende Ergebnisse gesammelt.

So hatten die Kinder u.a. Gelegenheit ihre Lieblingsorte im bestehenden Garten zu markieren und konnten im Anschluß erstaunlich genau benennen warum der gewählte Ort so wichtig ist. Auffallend war dabei die häufige Nennung verschiedener Rückzugsorte.

Innerhalb der Inspirationsphase wurden verschiedene Exkursionen unternommen, um den „Garten-Horizont“ der Kinder zu erweitern. In der Ideenphase wurden mit allen zur Verfügung stehenden Ausdrucksformen Vorschläge eingebracht.

Da abzusehen war, daß die Entscheidungsphase nicht zeitnah abgeschlossen werden konnte, sind zur großen Freude der Kinder einige Teilprojekte bereits kurzfristig umgesetzt worden. Denn für die Kinder ist natürlich vor allem die „Bauphase“ reizvoll. Eines der Teilprojekte war das Setzen von Masten für die großformatigen Sonnensegel, unter denen das Spielen im Garten nun noch mehr Spaß macht.

Stadtteilzeitung Altona-Altstadt 09/2014: Kinder setzen Maßstäbe – ein Beteiligungsverfahren in der Kita