referenzen öffentlicher raum

 

Koordination Kulturachse Billstedt

Entwicklungsraum Billstedt-Horn

steg hamburg mbH

 

Kernidee der „Kulturachse Billstedt“ ist, den öffentlichen Raum im Zentrum Billstedts attraktiver zu gestalten und für vielseitige Aktivitäten nutzbar zu machen. Wichtiges Ziel dabei ist, die anliegenden Einrichtungen – vom Kultur Palast Hamburg über das Haus der Jugend Billstedt, die Katholische Schule und Kirche St. Paulus am Öjendorfer Weg, die Bücherhalle Billstedt und die Volkshochschule bis zum Mehrgenerationenhaus Billstedt mit der Kreuzkirche Schiffbek und dem Sozialkaufhaus in der Billstedter Hauptstraße – auch räumlich besser zu vernetzen. Vor allem aber schafft der neu gestaltete Bereich vor dem Kundenzentrum die Möglichkeit den öffentlichen Raum unabhängig von der Nutzung des Marktplatzes zu bespielen, so dass durch verschiedene Veranstaltungen der Zentrumsbereich zusätzlich belebt werden konnte.

 

Die Kulturachse ist ein Baustein des seit 2009 erarbeiteten Rahmenplanes für das Zentrum von Billstedt.

 

http://billstedt-horn.hamburg.de/kulturachse-eingeweiht/

 

 

Nutzungskonzept Karolinenplatz

Sanierungsgebiet Karolinenviertel

steg hamburg mbH

 

Aufbauend auf den Umbauplanungen des Karolinenplatzes wurde zur Zonierung der Außengastronomie ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept entwickelt, das sowohl zwischen allen beteiligten Fachämtern des Bezirksamtes Hamburg-Mitte abgestimmt wurde als auch im Sanierungsbeirat. Das Konzept sah Außengastronomie-Flächen in Form von Inseln vor, die sich zwischen den Bäumen in einer Zone parallel zur Bebauung Karolinenstraße befinden. Grundsätzlich fand das Konzept in einem separaten Abstimmungstermin auch die Zustimmung der anliegenden Gastronomen.

Die Abstimmungsprozesse zum Karolinenplatz waren Bestandteil der Begleitung des Sanierungsverfahrens Karolinenviertel.

 

 

Städtebauliche Umnutzungsstudie Pestalozzi-Schule

St. Pauli, Hamburg

steg hamburg mbH

 

In Zusammenhang mit der Schließung des Schulstandortes Pestalozzi-Schule galt es die städtebaulichen Umnutzungsmöglichkeiten des Schulgrundstücks zu untersuchen. Die Zielsetzung der Umnutzung bzw. Nachverdichtung mit dem Schwerpunkt familiengerechtes Wohnen war dabei bereits zu Beginn definiert. Die städtebauliche Studie diente der Visualisierung von Nutzungsmöglichkeiten und konnte sowohl für den fachplanerischen als auch den politischen Entscheidungsfindungsprozess genutzt werden. Das Ergebnis lag zum einen in einer Teilfortschreibung des Erneuerungskonzeptes des im Sanierungsgebiet Wohlwillstraße befindlichen Gebietes. Vor allem aber konnte aufbauend auf die Vorstudien die Grundlage für die Aufgabenstellung des sich anschließenden Wettbewerbsverfahrens geschaffen werden.

 

Für eine gewerbliche Neubebauung entlang der Simon-von-Utrecht-Straße ist außerdem durch die Visualisierung eines Beispielentwurfs im Modell der weitere Abstimmungsprozess vereinfacht worden.

 

 

Entwurfsseminar “Sprong over de Elbe”

Academie van Bouwkunst, Groningen

in Kooperation mit Alex van de Beld, Onix Architekten

 

Im Entwurfsseminar "Object" der Academie van Bouwkunst Groningen stellt das innovative Entwurfsexperiment das Sprungbrett dar, für die Entwicklung einer qualitativen lokalen Architektur. Das Experiment wird hier genutzt zur Suche nach einer Architektur, die fremd/vertraut ist. Hierin steht das Fremde für den experimentellen Charakter des Konzepts während das Vertraute die Sensibilität für die lokale Gegebenheiten gewährleistet in denen sich das Konzept einnistet. In der erste Hälfte des Ateliers sind intuitive Ideen konkret und in hoher Schnelligkeit übersetzt worden in Entwurfsmotive, die für architektonische Objekte im Hafen von Hamburg von Bedeutung sein könnten. Viele der Ideen sind vor Ort gefunden worden oder entstanden. Diese Untersuchung hat eine Matrix ergeben von fremd/vertrauten Ideen. In der zweite Hälfte bestand die Aufgabe im Gebrauch dieser Matrix für einen individuellen Entwurf im Hafen. Durch die konkrete Entscheidung für einen Ort und eine Funktion, manifestieren die Entwürfe eine Anzahl konkreter Sprünge über die Elbe. Gerade diese individuellen Sprünge können den Ton des absoluten Sprungs relativieren und illustrieren einen Prozeß aus kräftigen und genauen Eingriffen.

Hamburger Abendblatt 07.11.04: Kleine Sprünge über die Elbe

 


Vorbereitende Untersuchung zur städtebaulichen Sanierung

Wilhelmsburg – Zentrum

steg hamburg mbH

 

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) hat mit dem Leitbild "Metropole Hamburg - Wachsende Stadt" eine strategische Vision für die Entwicklung Hamburgs formuliert. Dem Leitprojekt "Sprung über die Elbe" und damit der Elbinsel Wilhelmsburg kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu. Als Scharnier zwischen der verdichteten Hamburger City und dem Harburger Bezirkszentrum soll der Stadtteil Wilhelmsburg durch zahlreiche Projekte wie z.B. der Internationalen Gartenschau 2013 gestärkt und aufgewertet werden. Für das Gebiet Wilhelmsburg-Zentrum beschloss der Senat der FHH im September 2003 die Einleitung der vorbereitenden Untersuchungen zur städtebaulichen Sanierung.

 

aus: Stadterneuerung in Hamburg: Wilhelmsburg Zentrum, Kurzfassung

 

 

Städtebaulicher Entwurf

Bildqualitätsplan Molenbuurt Klazienaveen

KAW architecten en adviseurs, Groningen


Der städtische Rand der neuen Siedlung steht im Kontrast zum ländlichen Erscheinungsbild der innenliegenden Straßen. In der Randbebauung werden unterschiedlichste Wohnungsbautypolgien miteinander kombiniert, wobei das Schwergewicht auf "levensloopbestendigen" Wohnungen liegt, die auch im hohen Alter noch problemlos bewohnt werden können. In den Innenstraßen werden nach unterschiedlichen städtebaulichen Motiven Einfamilien- und Doppelhäuser realisiert. Ein Bildqualitätsplan ermöglicht die Umsetzung der Details dieses städtebaulichen Entwurfs.

 

Die Ausarbeitung der städtebaulichen Details in einem Bildqualitätsplan gewährleistet die Umsetzung des ursprünglichen Konzepts trotz zeitlich versetzter Bauphasen. Im Rahmen der architektonischen Supervision dient das Dokument außerdem der Kommunikation der an der Planung beteiligten Planern, Architekten und Behördenvertretern. Nicht nur Aussagen zur Materialität des öffentlichen Straßenraumes sondern auch von privater Bebauung und deren Grundstücksgrenzen sind Bestandteil der Arbeit.

 


städtebauliche Entwicklungsstudie

Vrijheidswijk Leeuwarden

KAW architecten en adviseurs, Groningen


Abhängig vom Lebensstil kommen dem öffentlichen Raum unterschiedliche Bedeutungen zu. Bei der Entwicklung einer Strategie zum Umgang mit Wohnungsbeständen der Wohnungsbaugesellschaft BWL, Leeuwarden ist diese Idee im Rahmen der Stadterneuerung genutzt worden durch die Ausarbeitung unterschiedlicher städtebaulicher Strukturen.

 

So nutzt der Bewohner der sich in der "bruisenden" Gegend (A) wohl fühlt, die Straße oder den Raum vor seinem Haus um gesellig zu sein, während der Bewohner der "vertrouwde" Gegend (B) sich in seinem privaten Garten doch am liebsten aufhält. In der "eigenzinnigen" Gegend (C) schätzt der Bewohner die besondere Ausstrahlung seines Hauses, wenngleich der öffentliche Raum in seinem Stadtteil in eher weniger interessiert als die öffentlichen Parks im Zentrum der Stadt. "Geborgen" wohnen (D) wendet sich an Bewohnergruppen, die Hilfestellungen genießen, die das Leben erleichtern und die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft schätzen.

 

 

Wettbewerbsmanagement HafenCity

HafenCity Hamburg

BPW in Kooperation mit Büro B. Siemonsen

 

"In Anbetracht der komplizierten Planungsaufgabe, die einen intensiven Austausch erfordert, wurde ein kooperierendes Verfahren mit acht ausgesuchten interdisziplinär zusammengestellten Teams aus Planern, Architekten, Landschaftsplanern sowie Verkehrs- und Wirtschaftsfachleuten gewählt. Diese wurden im April 1999 von einer sachkundigen Kommission unter Vorsitz von Prof. Peter Zlonicky aus 175 Bewerbungen ausgesucht. Die eingereichten Arbeiten wurden schließlich im Oktober 1999 von einem prominenten Preisgericht unter Vorsitz von Uli Hellweg bewertet und prämiert. Verantwortlich für das Wettbewerbsmanagement waren das Büro BPW Baumgart, Pahl-Weber in Kooperation mit dem Büro Siemonsen."

 

aus: Reihe Arbeitshefte zur Hafencity: Städtebaulicher Wettbewerb: Das Ergebnis